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Puppenfrühling Münster – ein Review

Messen und Ausstellungen – wir lieben sie. Aber es kann manchmal auch recht langweilig sein. Wenn die Besucher vorübergehen und sich eher für die Rebornbabys gegenüber interessieren, wenn die Halle halb leer ist weil die Mittagszeit naht und natürlich wenn die Sonne zu stark scheint oder es in Strömen regnet. Nicht zu vergessen: in der anderen Halle mit den Teddybären geht es natürlich lebhafter zu, logisch. Auch die Besucher haben es nicht leicht. Sie finden nichts Neues bei den Puppen, alle Künstlerinnen haben immernoch ihren eigenen Stil, kommen Aussteller aus dem Ausland muss man sich erstmal an die so andersartigen Werke gewöhnen. Hach es ist ein Graus.

Trotzdem ist der Puppenfrühling immer noch die größte Messe in Deutschland mit den meisten Künstlerpuppen auf einem Haufen – nun natürlich nicht aufgehäuft, aber ihr wißt was ich meine. Ich hoffe ja jedes Jahr, endlich weitere BJD Künstlerinnen begrüßen zu dürfen, aber bisher hat sich da leider nichts getan. Ein paar sind in der Kategorie Künstlerpuppen vertreten, eigentlich verständlich, wer will schon mit Barbies und Fashion Dolls in einen Topf geworfen werden.

Unser Workshop war nicht so gut besucht wie im letzten Jahr, wir hatten deshalb viel Zeit zum schwatzen und malen. Das Messeteam hat sich wie immer Mühe gegeben aber der Enthusiasmus der ersten beiden Jahre war nicht mehr zu spüren. Nun, vielleicht ist das auch ein bisschen viel verlangt. Eine Messe steht und fällt schließlich mit den Besuchern. Hier ein paar Impressionen von der Messe 2017:

Impressionen

Und ein paar Bilder von meinem Stand:

Cerridwen (tan skin tone) auf dem Fantasie-Reittier was keinen Namen hat – das arme Ding.

Einige Werke von Merzy, der ich gern meine Puppenköpfe zum bemalen zur Verfügung stelle.

Und hier ein Workshop Kopf, von einer talentierten Besucherin bemalt.

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