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Puppenfesttage in Eschwege 2017

Die Puppenfesttage sind vorüber und es gibt, wie so oft, nicht viel zu berichten. Der Babypuppenwahnsinn hält nach wie vor an. Die Stände mit Künstlerbären lockern zum Glück alles etwas auf. Leider findet man verschwindend wenig Puppenkunst, also handgearbeitete Originale, in dieser Ausstellung. Das hat auch damit zu tun, dass die Eschweger Puppenfesttage  als Babypuppenparadies gelten. In dieser Richtung bleibt kein Wunsch unerfüllt. Von, auf den ersten Blick erschreckend lebensechten Babypuppen bis zu Horror-und Fantasiebabys ist alles vorhanden.

Es gab natürlich nicht nur traditionelle  und moderne Teddybären zu sehen und zu kaufen, sondern auch alle erdenklichen anderen Tiere. Diese Kätzchen scheinen einem Manga entsprungen zu sein. Man könnte sie noch als Amigurumi einordnen, obwohl sie etwas größer als 15 cm waren. Jedenfalls fand ich den Entwurf und die Idee ganz toll. Mal was anderes eben. Es könnte mehr von diesem „mal was anderes“ geben, doch viele Besucher interessiert nichts anderes als Babypuppen. Das ist auch der Grund warum immer weniger Künstlerinnen in Eschwege ausstellen und keine neuen hinzukommen.

Wir werden sehen was die Zukunft bringt. Vielleicht mutiert die Veranstaltung irgendwann einmal zur reinen Babypuppen-Börse. Warum auch nicht. Jedem das seine. Wer Puppenkunst sehen will findet andere Orte. Wenn man es recht bedenkt ist die ganze Puppenszene in Nischen aufgeteilt. Miniaturbörsen, Barbie und Fashion-Doll Events, Puppenkunst Ausstellungen und BJDs. Wobei es in Deutschland leider keine spezielle Messe für BJDs gibt. Ein guter Ort dafür wäre der Puppenfrühling in Münster. Eine handvoll BJD Künstlerinnen gibt es dort schon. Hoffen wir mal dass noch mehr dazukommen.

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